Technik
Technische Daten
Die Nanofassadendämmung basiert auf einer modernen Beschichtungstechnologie, deren Eigenschaften durch technische Prüfungen und definierte Materialkennwerte beschrieben werden. Sie kombiniert eine geringe Schichtdicke von ca. 1 mm mit einer gezielten Beeinflussung der Wärmeübertragung.
Materialeigenschaften
Die verwendete Nanobeschichtung ist eine wasserbasierte Acrylharz-Dispersion: UV-beständig und witterungsresistent, diffusionsoffen (wasserdampfdurchlässig), haftstark auf unterschiedlichsten Untergründen und emissionsarm für den Einsatz im Innen- und Außenbereich geeignet. Sie widersteht Witterung, UV-Strahlung und chemischen Einflüssen dauerhaft, ohne an Farbe oder Funktion zu verlieren.
Schichtaufbau
Grundierung (untergrundabhängig), Funktionsschicht (Nanobeschichtung), Schutz- und Versiegelungsschicht. Die Gesamtschichtdicke beträgt ca. 1 mm.
Kennwerte
- Wärmeleitfähigkeit (λ)
- 0,00012 W/(m·K)
- Wasserdampfdurchlässigkeit
- Gesamtsystem diffusionsoffen (V2)
- Wasseraufnahme
- sehr gering (ca. 0,07 kg/m²·h⁰·⁵)
- Haftzugfestigkeit
- ≥ 1,0 MPa
- Brandverhalten
- B1 – schwer entflammbar
- Verbrauch
- ca. 1,0–1,2 Liter pro m²
- Aushärtung
- ca. 24 Stunden je Schicht
CE-Kennzeichnung
Die Beschichtung verfügt über eine EU-weite bauaufsichtliche Zulassung auf Basis der Europäischen Technischen Bewertung (ETA) – das geht über die rein deutsche bauaufsichtliche Zulassung hinaus.
Verarbeitung
Auftrag per Rolle, Pinsel oder Airless-Spritzgerät, überarbeitbar nach wenigen Stunden. Die technischen Daten beschreiben die Materialeigenschaften der Beschichtung — die tatsächliche Wirkung im Gebäude hängt zusätzlich von Wandaufbau, Verarbeitung und Nutzung ab. Eine individuelle Bewertung ist daher entscheidend.