Nano-News

Nanofassadendämmung im Praxistest: Live-Vorführung & Wärmebildanalyse aus Bedburg-Hau

22. April 2026 · mkm International GmbH, Markus Schlegel

Die energetische Sanierung von Gebäuden steht mehr denn je im Fokus. Doch wie effektiv sind moderne Lösungen wirklich?

In Bedburg-Hau wurde am 31.03.2026 eine Live-Vorführung der Nanofassadendämmung durchgeführt – begleitet von professionellen Wärmebildkamera-Aufnahmen eines Sachverständigen.

Ergebnis: Deutlich reduzierte Wärmeverluste bei minimaler Schichtdicke.

Live-Vorführung: Nanofassadendämmung im Einsatz

In der Praxis zeigt sich schnell, worauf es ankommt: Die Nano-Fassadendämmung wird direkt auf die bestehende Fassade aufgetragen – ohne dicke Dämmplatten oder große bauliche Veränderungen.

Vorteile im Überblick:

  • Nur wenige Millimeter dünn
  • Schnelle Verarbeitung
  • Ideal für Altbau & Denkmalschutz
  • Keine Veränderung der Gebäudeoptik

Mehr zur Technologie: www.nanofassadendaemmung.de

Wissenschaftlich begleitet: Wärmebildanalyse durch Sachverständigen

Die Wirkung der Nanofassadendämmung wurde unter vergleichbaren Bedingungen geprüft:

  • Messungen morgens vor Sonnenaufgang (keine Strahlungseinflüsse)
  • Außentemperaturen zwischen 2–5 °C
  • Vergleichbare Nachtbedingungen (0–2 °C)
  • Identische Fassadenbereiche vor und nach der Beschichtung

Dadurch sind die Ergebnisse realistisch, belastbar und praxisnah (Quelle: Nano Bedburg-Hau 2026 Auswertung Ingo Bürser Wärmebilder, final).

Physikalischer Hintergrund: Warum Dämmung funktioniert

Ein zentraler Punkt der Analyse: Die Außenwand kann niemals kälter werden als die Außenluft — die Außentemperatur ist die sogenannte Grenztemperatur. Das bedeutet:

  • Ohne Dämmung: hoher Wärmeverlust → warme Außenwand
  • Mit Dämmung: geringerer Wärmefluss → Oberfläche nähert sich Außentemperatur

Genau das ist das Ziel moderner Dämmtechnik.

Messergebnisse: Bis zu 90 % weniger Wärmeverlust

Die Wärmebilder zeigen einen klaren Unterschied:

Vor der Beschichtung: Außenwand deutlich wärmer als die Umgebung, hoher Wärmeverlust durch die Wand.

Nach der Nanobeschichtung: Außenoberfläche nahe der Außentemperatur, deutlich reduzierter Wärmefluss.

Ergebnis: Reduktion des Wärmeverlusts um ca. 80–90 %.

Detailanalyse der Wärmebilder

Untergeschoss (Sockelbereich): Temperaturabfall z. B. von 3,9 °C auf 2,0 °C. Wärmebrücken im Erdreich bleiben sichtbar — wichtig: Dämmung reduziert Verluste, eliminiert aber keine baulichen Wärmebrücken vollständig.

Obergeschoss (Giebelseite): Messwerte verbessern sich deutlich (z. B. 2,5 °C → 0,7 °C). Auffälligkeiten durch ungeheizten Dachboden und gekippte Fenster — externe Faktoren beeinflussen Messungen stark.

Fassadenseiten im Vergleich: Unterschiede durch Windrichtung und Ausrichtung (Südost vs. Südwest). Windbelastete Seite kälter, geschützte Seite wärmer — diese Unterschiede sind physikalisch normal und kein Dämmfehler.

Nachhaltigkeit & Energieeinsparung

Die Nanofassadendämmung bietet eine moderne Lösung für energieeffizientes Bauen:

  • Reduzierung der Heizkosten
  • Minimierung von CO₂-Emissionen
  • Förderfähigkeit (z. B. BAFA / KfW möglich)
  • Langlebige Beschichtung

Besonders im Bestand ist sie eine echte Alternative zu klassischen WDVS-Systemen.

Fazit: Dünn, effektiv und praxisbewährt

Die Kombination aus Live-Anwendung und unabhängiger Wärmebildanalyse zeigt klar:

  • Deutlich reduzierte Wärmeverluste
  • Physikalisch nachvollziehbare Ergebnisse
  • Hohe Praxistauglichkeit
  • Große Vorteile bei Sanierung und Bestand

Die Nanofassadendämmung ist damit eine zukunftsfähige Lösung für energieeffiziente Gebäude.

Weitere Informationen: www.nanofassadendaemmung.de

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